




Um 1760 entstanden in Hannover, Fürth und Nürnberg die ersten Zinnfiguren als Kinderspielzeug. Was anfangs nur für Kinder wohlhabender Eltern hergestellt wurde, entwickelte sich dank perfektionierter Fertigungsmethoden zu einem Produkt für die breitere Masse. Die kulturhistorische Zinnfigur, flach und ca. 20-30mm hoch, darf als deutsches Handwerk bezeichnet werden.
Außerhalb Deutschlands überwiegen heutzutage die dreidimensionalen Figuren, die sogenannten vollplastischen Figuren.
Die Bemalung beschränkte sich im 18. Jahrhundert meist auf die Bekleidung (beim Militär "Der bunte Rock"). Gesicht, Arme, Hände und auch die Pferde blieben unbemalt. Durch die heutzutage vollständige Bemalung der Figuren, werden diese zum Leben erweckt und erzählen eine eigene Geschichte.
Bis heute erfolgt die Bemalung der Zinnfiguren per Hand.
Lassen Sie sich nun auf unseren Seiten in die zauberhafte Welt der Zinnfiguren entführen.